Foresight Filmfestival N° 3

MIT GROSSER ZUKUNFT

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Ready for the future - zum dritten Mal findet im Oktober 2017 das Foresight Filmfestival in Halle an der Saale statt. Erstmalig wird es im Rahmen des einwöchigen Werkleitz Festivals ausgetragen.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir zu unserer Mission in eine vielfältige Zukunft aufbrechen. Im Zentrum unseres Festivals steht das Motto "science meets visions", womit wir in kurzer Form den fruchtbaren Austausch über verschiedene Zukunftsentwürfe und die gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen ganz unterschiedlichen Disziplinen verstehen.

Am Festivalabend, den 26. Oktober 2017, werden die Wettbewerbsbeiträge vor großem Publikum präsentiert, die ungesehener nicht sein könnten: Sie handeln von der Zukunft. Von atemberaubendem, technologischem Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel, von ihren Wechselwirkungen und den Chancen und Risiken, die sich daraus ergeben.
Urheber der Filme sind Leute, die es wissen wollen: Forschende, Filmschaffende, Projektentwickler*innen, Künstler*innen, Journalist*innen, Philosoph*innen und alle anderen, die Zukunft nicht dem Zufall überlassen. An den Schnittpunkten von Wissenschaft und Gesellschaft treffen sie aufeinander und extrapolieren aus dem heute Machbaren das morgen Mögliche: Wie können, wie wollen, wie werden wir leben?

THEMEN 2017

Mit zwei neuen Kategorien startet das Foresight Filmfestival in die dritte Wettbewerbsrunde.

Während bei unseren ersten beiden Festivalausgaben die Themen für die filmische Auseinandersetzung mit der Zukunft durch den Foresight-Prozess des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gesetzt waren, möchten wir in diesem Jahr gemeinsam mit Ihnen neue Wege des Foresight-Prozesses gehen, neue relevante Zukunftsfelder und –trends identifizieren und kennenlernen, möchten diese am Festivalabend präsentieren und darüber mit Ihnen und dem Publikum ins Gespräch kommen.

Mit unserem Aufruf "Foresight update" etablieren wir 2017 erstmalig eine themenoffene Wettbewerbskategorie und richten uns an Vordenker*innen aus allen Disziplinen, die sich filmisch mit der Frage auseinandersetzen: In welcher Welt wollen, in welcher Welt werden wir künftig leben? Wir rufen Sie zur Entwicklung von filmischen Zukunftsvisionen auf. Wir möchten Sie mit Ihren individuellen Fragestellungen zu Technologie und Gesellschaft beteiligen, den Diskurs der Disziplinen erweitern und, gemeinsam mit Ihnen, als eine Art Think-Tank neue Foresight-Themen, Trends, Fragestellungen identifizieren.

In unseren Wettbewerbskategorie "Stadt, Land, Zwischenräume" widmen wir uns der Frage WO und Wie wir in Zukunft leben: In Megastädten mit kilometerhohen Skyscrapern? Auf dem flachen Land in Selbstversorgerkommunen? In Kleinstädten digital vernetzt mit der ganzen Welt?
Die Annäherungsmöglichkeiten sind vielfältig, ob auf Makro- oder Mikro-Ebene, ob mit technologischem Ausgangspunkt oder architektonischem oder mit Blick auf zutiefst menschliche Wünsche. Wir möchten mit Ihnen über die Räume der Zukunft diskutieren und Sie ermutigen, filmische Visionen zu diesem Thema zu entwickeln.

Die beiden Wettbewerbe im Überblick:
1. Foresight update
2. Stadt, Land, Zwischenräume

GEWINNE - 2 x 3.000 Euro + 1 x 3.000 Euro

Am Festivalabend, dem 26.10.2017, wählt das Publikum live und via Online-Zuschaltung den Foresight-Favoriten 2017. Gewählt zu werden lohnt sich: Der Publikumspreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wir von der DASA Arbeitswelt Ausstellung, einer Einrichtung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), bereitgestellt.
Über den Gewinnerfilm in jeder Kategorie entscheidet unsere Jury. Die PreisträgerInnen erhalten einen Award und ein Preisgeld in Höhe von je 3.000 Euro.

FORMAT

Die Spots sollen mind. 30 Sekunden und max. 15 Minuten lang sein. Erwünschte Dateiformate: .mov und .mp4 mit einer H264-Codierung. Wir freuen uns auf Filme in HD-Auflösung (720p oder 1080p mit Seitenverhältnis 16:9). Die Datenrate (Bitrate) sollte mind. 5000 kbit/s betragen.

EINSENDESCHLUSS

Die Deadline zum Einreichen der Spots ist für alle der 15. August 2017.
Hier geht es direkt zur Einreichung .

JURY

Gemeinsam mit einer ausgewählte Fachjury aus Forschung und Film, Wirtschaft, Kultur und Medien wählen die Veranstalter des Foresight Filmfestivals die besten Kurzfilme für die Teilnahme am dritten Foresight Filmfestival aus. Die Jury bestimmt zudem den Gewinner-Spot in jeder Kategorie. Zudem entscheidet das Publikum am Festivalabend über den besten Filmbeitrag des Foresight Filmfestivals N° 3.

SCIENCE-VISION-FESTIVAL

2015 ging unser hallescher Foresight Filmfestival-Pilot an den Start – konzipiert von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Wehrspohn) und der Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation science2public -, um im Folgejahr gleich ein zweites Mal zur filmischen Entdeckungsreise aufzubrechen. Gefördert wurden diese beiden Expeditionen (Festival-Ausgaben) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), aus dessen Foresight-Prozess die Themen für die filmische Auseinandersetzung stammten.
Beim Foresight-Prozess handelt es sich um ein strategisches Instrument zur langfristigen Vorausschau, womit das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wissenschaftliche und technologische Entwicklungspotenziale der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre von zwei Seiten beleuchtet: die technologischen Möglichkeiten einerseits, den gesellschaftlichen Bedarf andererseits. Foresight dient dabei vor allem als zeitgemäßes Dialoginstrument – denn die Zukunft voraussagen, kann selbstverständlich niemand.
Vor dem Hintergrund einer exponentiellen, technologischen Entwicklung und ihren Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens wird deutlich, dass viele Fragen offen sind und es der fortwährenden, gesellschaftlichen Verständigung darüber bedarf, wohin die Reise gehen soll. Dazu reicht es nicht, Wissenschaft und Gesellschaft nur zusammen zu denken, man muss sie miteinander ins Gespräch bringen. Dieser Kommunikation diente und dient das Foresight Filmfestival.

Start 2017: Den diesjährigen Blick in die Zukunft wagen wir mit neuer Unterstützung: Gefördert durch den Sachsen-Anhalt-Medien e.V., die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und die Kloster Bergesche Stiftung nehmen wir zwei neue Wettbewerbskategorien in den Fokus.
Im ersten Wettbewerb blicken wir in die unendliche Weite technologischer, sozialer – auch allgemein – gedanklicher Innovationen und rufen unter dem Titel Foresight update themenoffen Forschende, Wissenschaftler*innen, Filmschaffende, Medienkünstler*innen zur Einreichung eigener, interdisziplinärer Zukunftsvisionen auf. Im Zentrum unserer zweiten Kategorie steht das Thema Stadt. Land. Zwischenräume.

HINWEISE ZUR GEMEINSAMEN EXPEDITION „FORESIGHT FILMFESTIVAL N° 3

Wie bereits erwähnt steht das Motto „science meets visions“ – als gewinnbringende interdisziplinäre Kooperation – im Zentrum unseres Festivals. Wir nähern uns dieser Zusammenarbeit aus zwei Perspektiven:
A: Hier dürfen und sollen Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen und Projektentwickler*innen Werbung für das machen, woran sie arbeiten, was sie begeistert und wie sie davon ausgehend in die Zukunft denken. Jedoch nicht alleine, sondern im Austausch und in Zusammenarbeit mit Film-, Medienschaffenden und Künstler*innen, die das Ganze um die Perspektive des gesellschaftlichen Interesses und mit Ihrem Wissen um Ästhetik, Erzählform etc. erweitern.
B: Hier sollen und dürfen kreative Geister Ihre Vision davon ausbreiten, wie die technologische oder gesellschaftliche Entwicklung unser aller Leben in zehn bis zwanzig Jahren aussehen lässt. Nicht jedoch ohne das wissenschaftlich zu fundieren, bestenfalls unterstützt/beraten von Wissenschaftler*innen oder Forschenden.
Für alle gilt, diese Zukunftsvisionen im Format des Kurzfilms (minimal 30 Sekunden und maximal 15 Minuten) zu realisieren.

IMPRESSIONS

Infoblatt Foresight Filmfestival N° 3

"Auf einen Blick" - Foresight Filmfestival N° 3
"Flyer - Call for Entries (PDF)" - Foresight Filmfestival N° 3
"Plakat - Call for Entries (PDF)" - Foresight Filmfestival N° 3
"Pressemitteilung - Call for Entries" - Foresight Filmfestival N° 3

  

Kontakt für Rückfragen

Ilka Bickmann

science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation
Tel.: 0177-729 0612 | E-Mail: moc.c1503448149ilbup15034481492ecne1503448149ics@n1503448149namkc1503448149ib1503448149

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